Mag. Ruth Fischer: "Es ist mir ein Anliegen, Frauen ganzheitlich zu unterstützen"

Apomedica Frau & Mann, Menstruation & Wechsel, Stress & Schlafprobleme
Wunderwesen Frau – Wer versucht, Gesundheit, Alltag und Berufsleben unter einen Hut zu bringen, gerät schnell aus dem Gleichgewicht. Auf meinem Blog möchte ich gemeinsam mit Ihnen einen Pfad zurück zu mehr Balance, Wohlbefinden und Ich-Bewusstsein einschlagen.

Mehrfachbelastung, Terminnot und Stress – Probleme, die ich, Mag. Ruth Fischer, als alleinerziehende Mutter – mein Mann ist vor vier Jahren gestorben – sehr gut nachvollziehen kann. Zusammengenommen wirken sich die drei Einflussfaktoren negativ auf unsere Gesundheit aus. Daher möchte ich Leserinnen meines Blogs in Zukunft dabei unterstützen, mit einfachen Strategien ein Kompensationsmodell zu entwickeln, das zurück zu mehr Bewusstsein für eigene Bedürfnisse führt. Den Pfad zu ganzheitlichem Wohlbefinden spüren wir auf meinem Blog sowohl mit Empfehlungen aus der Naturmedizin als auch mit Alltagsstützen wie Tipps für ein erfolgreiches Berufsleben oder meinen persönlichen Erfahrungen aus der Kindererziehung gemeinsam auf.

In meiner beruflichen Position in der Apomedica GmbH beschäftige ich mich ausführlich mit den Möglichkeiten, die uns die Apotheke Natur bietet: in der Prävention, aber auch in der Behandlung von Erkrankungen. Dieses Wissen möchte ich gerne weitergeben. Da sich Frauen in den meisten Familien für die Gesundheit bzw. für die Krankenpflege ihrer Kinder und ihres Partners verantwortlich fühlen, werde ich auf dieser Plattform in Zukunft Informationen über Hausmittel und pflanzliche Arzneimittel veröffentlichen, die auf dem Weg von krank zu gesund hilfreiche Unterstützung bieten können.

Als Frau in Stresssituationen

Kampf oder Flucht, konfrontieren oder weglaufen – das sind die Aktionen, auf die sich der Körper unter Stress vorbereitet. Für berufstätige Mütter sind das keine echten Alternativen.

Fast alle berufstätigen Mütter fühlen sich durch die Mehrfachbelastung gestresst, besonders wenn die Kinder noch klein sind. Kein Wunder. Die Ansprüche, welche die Gesellschaft – und die Frau an sich selbst – stellen, sind enorm: Erfolg im Beruf und nebenbei noch als perfekte Mutter, Hausfrau, Partnerin und Geliebte zu brillieren, ist nicht so einfach. Eine ständige Überforderung, die unsere Nerven strapaziert und auf Dauer unsere Gesundheit gefährdet.

Der Grund: Unser Gehirn (genauer gesagt: der Hypothalamus) wertet Ärger, Terminnot, Überforderung, Angst und emotionale Belastungen als Signale, um Stresshormone auszuschütten: Adrenalin und Noradrenalin. Diese Hormone, die regulär das Selbstverteidigungssystem unseres Körpers regeln, haben in Krisenzeiten und Stress-Situationen enorme Bedeutung: Unter Stress läuft der Organismus auf Hochtouren. Der Blutdruck steigt. Zuckermoleküle werden im  Blutkreislauf als Energiespender ausgeschüttet, zu den Skelettmuskeln strömt Blut. Der Körper ist zum Äußersten bereit. Alles, was weder dem Kampf noch der Flucht dienen kann, wird in Stress-Situationen auf Sparflamme gesetzt. So auch das Immunsystem. Daher ist bei ständiger Überforderung der Invasion von Keimen Tür und Tor geöffnet. Zudem führen chronische Stressbelastungen zu einem vollkommenen Verlust von Motivation und Kreativität, auch Burn-out-Syndrom genannt. Wer Körper und Geist keine Phasen der Ruhe und Erholung gönnt, brennt im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Positiver und negativer Stress – Was ist das?

Psychologen lehren die Unterteilung von gutem (Eu-) und schlechtem (Di-)Stress. Wenn ich mich auf etwas freue, ein Ziel erreicht habe oder einen Menschen treffe, den ich gern sehe, bin ich freudig erregt. Mein Puls geht hoch, die Gefäße sind weit, die Hände warm und die Muskeln locker. Am Ende bin ich vielleicht müde, aber wohlig entspannt. Das Gegenteil tritt ein, wenn der Distress zuschlägt. Wer ständig unter Zeit- oder Konkurrenzdruck steht, ist zwar auch müde, kann aber dennoch nicht einschlafen. So manche Stressgeplagte wachen sogar nachts auf und wälzen sich in Problemen statt in der Bettwäsche. Auch die körperlichen Reaktionen sind verändert: Der Puls ist hoch, die Gefäße eng, die Hände kalt und die Muskeln verspannt.

Anti-Stress-Programm nach Mag. Ruth Fischer:

Wie kann man Distress nun aber effektiv entgegenwirken? Mein persönliches Anti-Stress-Programm á la Mag. Ruth Fischer beginnt schon am Vorabend: Abends im Bett denke ich noch einmal darüber nach, was ich alles geschafft habe und hake Probleme der Reihe nach ab. Dann nehme ich mir fest vor: „Morgen früh wache ich mit guter Laune auf. Völlig ausgeruht und in Topform.”

  1. Jeden Morgen mache ich ein paar Entspannungsübungen: Yoga, mentales und autogenes Training, Tai Chi oder Fünf Tibeter.
  2. Ein gesundes und ausgewogenes Frühstück hilft dabei, kraftvoll in den Tag zu starten.
  3. Während des Arbeitstages lege ich regelmäßige Arbeitspausen ein.
  4. Sich ärgern kostet nur Energie – daher versuche ich, negative Episoden nicht zu großen Problemen hochzuspielen.
  5. Wussten Sie, dass Atmen entspannen und erfrischen kann? Wer zumindest einmal pro Stunde und in kleinen Stößen bis zu dreißig mal wiederholt tief ein- und durch den Mund wieder ausatmet, ist wesentlich entspannter.
  6. Ich delegiere die Arbeit – und habe kein falsches Leistungsdenken, das mir einredet, alles selbst machen zu müssen.
  7. Ich plane nicht nur berufliche Termine, sondern fixiere auch Termine für meine eigenen Bedürfnisse.
  8. In meiner Freizeit bin ich viel an der frischen Luft – Ausgleichssport ohne Leistungsdruck betreiben (Laufen, Radfahren, Gymnastik).
  9. Stressgeplagte haben einen erhöhten Bedarf an Eiweiß, Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und E, Magnesium und Zink. Ich achte auf vitaminreiche Kost und trinke zwischendurch Böhms Leistungselexier, das all jene Vitalstoffe enthält, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern.

Mit diesen Tipps handeln Sie vorbeugend und bewahren in stressigen Situationen einen kühlen Kopf.

Ich freue mich darauf, Sie in Zukunft öfter auf diesem Blog willkommen zu heißen. Vorbeischauen lohnt sich!

Ihre Mag. Ruth Fischer

 



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